2003 August/September

Die Galerie Rieder eröffnet die diesjährige

„Open Art“ am Freitag, den 12. September
mit Arbeiten von Rudolf Wachter.

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Rudolf Wachter, einer der bedeutendsten zeitgenössischen Bildhauer, evoziert in seinem Oeuvre die Vielschichtigkeit und Vielfältigkeit des Holzes in seiner komplexen Materialität.

Dabei gelingt ihm das Filigrane in gleicher Weise wie das Monumentale.

Mit der Kettensäge arbeitet Wachter aus dem organischen Wuchs des vornehmlich weichen Holzes primär geometrische Formen wie Zylinder, Würfel oder Prismen heraus, die einen hermetischen, konstruktivistisch-minimalistischen Charakter annehmen.

Seine, aus einem Stamm gesägten Skulpturen entwickeln in ihrer Folge Spiralen, Voluten oder Faltungen.

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Im Freiraum positioniert er seine Großplastiken bewusst nicht zentral und nimmt ihnen damit den pathetischen Gestus.

Im Innenraum entzieht der Künstler seinen Werken jegliche Korrespondenz mit ihrer Umgebung.

Er fokussiert die Arbeiten auf den Kern seines künstlerischen Schaffens: Die Sichtbarmachung des Eigenlebens und der Energie des Holzes.

Er fokussiert die Arbeiten auf den Kern seines künstlerischen Schaffens: Die Sichtbarmachung des Eigenlebens und der Energie des Holzes.

Die Ausstellung läuft bis 29. November 2003.

Open Art: Freitag, 12.9., 18 – 21 Uhr,
Samstag/Sonntag, 13./14.9., 11 – 18 Uhr

Weitere Informationen:
Initiative von Münchner Galerien Zeitgenössischer Kunst,
Tel.: 089 29 20 15, muenchner-galerien@ngi.de


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