Heckel, Erich

1883in Döbeln/Sachsen geboren
1901Freundschaft mit Karl Schmidt-Rottluff
1904Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Dresden
1905gründet mit Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner und Erich Bleyl die Künstlergruppe Brücke, bricht das Architekturstudium ab
1907gibt seine Arbeit als Bauaufseher in einem Architekturbüro auf und wendet sich der Malerei und Grafik zu, Reisen nach Dangast
1909 / 1910Ausflüge mit Kirchner und Max Pechstein zu den Moritzburger Teichen bei Dresden
1911Umzug der Brücke nach Berlin
1912Kontakt mit Feininger, Marc, Macke, Lehmbruck und Rohlfs,
Teilnahme der Brücke-Künstler an der Sonderbundausstellung in Köln
1913Auflösung der Brücke, Einzelausstellung bei Fritz Gurlitt in Berlin
1914Beteiligung an der Werkbundausstellung in Köln
1915im ersten Weltkrieg Sanitäter für das Rote Kreuz, lernt Max Beckmann kennen
1918Rückkehr nach Berlin, Mitglied der Novembergruppe und im Arbeitsrat für Kunst
1937seine Werke werden beschlagnahmt, er erhält Ausstellungsverbot
1944sein Berliner Atelier wird bei einem Bombenanschlag zerstört,
Flucht nach Osterholz
ab 1949Wohnsitz in Hemmenhofen am Bodensee, Professur an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe
1955Teilnahme an der Kasseler Documenta I
1957 - 1967Würdigung durch zahlreiche Preise, darunter das Bundesverdienst-kreuz der Bundesrepublik Deutschland und der Orden pour la Merité
1970Erich Heckel stirbt in Radolfszell/Bodensee

 

 

 


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