Schumacher, Emil

1912in Hagen geboren
1932 - 1935Studium der freien Grafik an der Kunstgewerbeschule Dortmund
1935 - 1945freier Maler; Reisen nach Holland und Belgien
1939 - 1945als Technischer Zeichner in einem Hagener
Rüstungsbetrieb dienstverpflichtet
1941Heirat mit Ursula Klapproth, Geburt des Sohnes Ulrich
1945Neuanfang als freier Maler
1947Mitbegründer der Vereinigung junger westen
1948Kunstpreis junger westen der Stadt Recklinghausen
1954Kunst nach 45 im Stedelijk Museum, Amsterdam
1955Peintres et sculpteurs non-figuratifs en Allemagne d’aujourd’hui, Paris;
Kunstpreis der Stadt Iserlohn
1956Conrad-von-Soest-Preis, Münster
1958Reisen nach Spanien, Italien und Tunesien; Teilnahme Biennale Venedig;
Karl-Ernst-Osthaus-Preis, Hagen
1958 - 1960Professur an der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg
1959documenta II, Kassel und Biennale de Sao Paulo;
Einzelausstellung Samuel M. Kootz Gallery, New York;
Preis des japanischen Kultusministers anlässlich der V.International Art Exhibition, Tokio
1962 / 1963Reisen nach Libyen, Tunesien, Brasilien, Argentinien, Uruguay
1963Großer Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
1964documenta III, Kassel
1966 - 1977Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe
1967 - 1968Gastprofessur an der Minneapolis School of Arts, Minneapolis;
Ausstellungen Lefebre Gallery, New York; Galerie de Montréal, Montréal;
Reisen durch die USA; seit 1968 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin
1974Preis Ibiza ’74 der Grafik-Biennale der Stadt Ibiza
1978August-Macke-Preis der Stadt Meschede
1982Mitglied des Ordens Pour le mérité für Wissenschaften und Künste;
Rubenspreis der Stadt Siegen
1983Großes Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der
Bundesrepublik Deutschland
1985Ehrengast der Deutschen Akademie Rom, Villa Massimo
1987Preis der Europäischen Akademie für Bildende Kunst, Trier;
Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen;
1988Silber-Medaille der 2. Internationalen Biennale in Bagdad; Ernennung
zum Ehrenbürger der Stadt Hagen; Gestaltung einer 20 m hohen
Keramikwand im neuen Landtag Nordrhein-Westfalen
1990Herbert-Boeckl-Preis, Salzburg
1991Grand prix d’honneur, Goldmedaille der Biennale Internationale de Gravure,
Ljubljana; Harry-Graf-Kessler-Preis des Deutschen Künstlerbundes
1992Verleihung des Ehrendoktorgrades der Universität Dortmund;
Ehrenbürgerschaft der Friedrich-Schiller-Universität, Jena
1998 / 1999Auftrag und Ausführung eines Wandgemäldes im Reichstag Berlin
1999Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, Dresden;
Emil Schumacher stirbt am 4. Oktober in San José/Ibiza

Am 28. August 2009 wurde das aus einer Stiftung seines Sohnes Ulrich Schumacher hervorgegangene Emil Schumacher Museum in Hagen eröffnet.

 

 

Schumacher  2 1995 8

2/95, 8. Mai, 1995, farbige Aquatintaradierung, 105 x 80 cm

 


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