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Virtueller Ausstellungsrundgang

 

Wolfgang Erl-LUPO

Fragmente aus dem Tagebuch eines Beobachter

 

          

 

           

 

In den vergangenen zehn Jahren hat sich Wolfgang Erl LUPO mit vielfältigen Themen und Sujets beschäftigt und diese beständig weiterentwickelt, basierend auf Zeichnungen kleinen Formats (Postkarten), die später dann oftmals eine neue Interpretation in großformatigen Öl- und Acrylgemälden erfahren haben.

Unterwegs in München und Umgebung sowie auf zahlreichen Reisen führt er stets  Skizzenblock und Stift mit sich, um aus dem Stehgreif  Interessantes, Faszinierendes, Auffälliges – Objekte des alltäglichen Lebens, Passanten, Szenen und Déjà vu-Erlebnisse – mit spontanen, expressiven Strichen zu Papier zu bringen.

In seinem Atelier formuliert Wolfgang Erl LUPO die Skizzen teilweise aus und bearbeitet sie mit Kolorit. Einige bewahren jedoch auch den fragmentarischen Charakter ihres Entstehungsmoments.

Die seriell konzipierten, postkartengroßen Arbeiten offenbaren sowohl den Zustand des Abstrahierten und bewusst Unfertigen (infinito), als auch ein narratives, ins Skurrile und Surreale tendierendes Moment, das durch ihre präzise polychrome Ausarbeitung hervorgerufen wird.

Aus einem umfangreichen Konvolut von Skizzen und Zeichnungen hat Wolfgang Erl LUPO für die aktuell in der Galerie Rieder präsentierte  Ausstellung rund 100 Postkarten ausgewählt, die thematisch gegliedert sind in:

Der Tod und das Mädchen, Aus dem Leben, Aktfiguren, Unterwegs, Bar-/Caféhausszenen, Stillleben, Porträts sowie Tiere.

Ihre Entstehungshistorie verleiht ihnen einen zutiefst persönlichen Charakter. Sie lassen sich wie die Aufzeichnungen eines Tagebuchs erschließen, spiegeln die vielfältigen Impressionen,  intimen Beobachtungen und Assoziationen des Künstlers wider.