Geschichte der Galerie Rieder

1981 wurde die Galerie von Edith und Werner Rieder in Gauting gegründet, drei Jahre später erfolgte der Umzug nach München in die ehemaligen Räume der Galerie Günther Franke im 1. Obergeschoss der Maximilianstrasse 22 und in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Münchner Kammerspielen.

Ihren neuen Standort eröffneten sie mit einer Werkschau von Fritz Winter.

 

Das Programm der Galerie Rieder umfasst die Klassische Moderne, insbesondere das Bauhaus, informelle Kunst sowie zeitgenössische Malerei, Bildhauerei und Fotografie.

Des Weiteren konzentriert sie sich auf die informelle Nachkriegsmalerei von Emil Schumacher, Fred Thieler und insbesondere deren spanische Repräsentanten Eduardo Chillida, Francisco Farreras und Antoni Tàpies.

Die schwarze Outrenoir-Malerei von Pierre Soulages wurden 1987 erstmals in der Galerie Rieder vorgestellt und in der Folgezeit immer wieder in Ausstellungen und auf Kunstmessen offeriert – zuletzt 2019 in einer Hommage anlässlich seine 100. Geburtstags.

Edith Rieder unterhält bis in die Gegenwart eine freundschaftliche Verbindung mit Colette und Pierre Soulages.

 

Zunehmend liegt der Fokus auf zeitgenössischer Kunst, permanent vertreten werden Hironobu Aoki, Hanneke Beaumont, Wolfgang G. Bühler, Mario Fani, Nan Goldin, Herlinde Koelbl, Wolfgang Erl Lupo, Riki Mijling, Kejoo Park, Thomas Reifferscheid, Heinrich Salzmann und Yani Wang.

Neue Künstler*innen sowie Akademieabsolvent*innen finden Aufnahme in das Programm und werden durch Ausstellungen und Publikationen gefördert.