Beauty-Health-Centrum

Riki Mijlings bildhauerisches Schaffen bestimmt durch den klaren und erhabenen Ausdruck den Raum und die Fläche. In den strengen geometrischen Kompositionen der Reliefserie „Resonance Shape“ nehmen alternierend geschlossene und geöffnete Flächen Bezug aufeinander und treten in einen spannungsreichen Dialog zwischen Wand und Raum.

Die Ausführung in dem von der Künstlerin bevorzugten Material Cortenstahl und die unterschiedlich patinierten Oberflächen lassen die geometrischen Formen optisch und haptisch erfahrbar werden: Materialität und scheinbare Schwere lösen sich im Blick und der Wahrnehmung des Betrachters auf.

Direkten Bezug auf Mijlings Wandrelief nimmt das großformatige Holzrelief „N° 721 A“ des Spaniers Francisco Farreras. Das erdige Kolorit, der abstrahierte Ausdruck sowie Materialität und Plastizität sind bestimmend in den markanten, aus Alltagsmaterialien wie Pappe, Kordel und Holz bestehenden Reliefs. In reduzierter, streng geometrischer subtiler Flächigkeit formieren sich Balken und Paneele mit zweidimensionalem Charakter.

Das Holz wird in seinem Rohzustand belassen, durch reflektorische Komposition mit anderen Materialien und durch schöpferische Formgebung innerhalb des Materials verfremdet: Farreras’ Passion am dynamischen Entstehungsprozess und die damit verbundene Veränderung und Entwicklung von Materie wird offenbar.

Aqua-Wellness-Park - Lehre des Zen-Buddhismus

Die minimalistischer Architektur in einer Gartenlandschaft schafft die Voraussetzungen, um in einer von der Lehre des ZEN inspirierten Umgebung Entspannung und Entschleunigung zu finden.

Im Zentrum steht die aus Cortenstahl gefertigte Plastik „Experience of Silence“ der niederländischen Künstlerin Riki Mijling, die korrespondierend ergänzt wird durch „Spring of Silence“, einem aus gleichgroßen geometrischen Formen konzipierten Brunnen der Erkenntnis, Sinnbild des „panta rhei“, des ewigen Fließens. In einer von Reduktion, Geometrie und Ästhetik insinuierten Formensprache kreiert Mijling eine sinnliche, Kontemplation und Ruhe evozierende Aura.

Hotelfoyer

Die lebensgroße, in kniender introvertierter Haltung auf minimalistischer Sockelkonstruktion ruhende Terrakotta-Skulptur „Nr. 38“ der niederländischen Künstlerin Hanneke Beaumont zieht in einer für sie konzipierten, hell erleuchteten Wandvertiefung die Blicke der Betrachter auf sich.

Beaumonts archaisch anmutende Figur posiert ohne Gestik und Mimik in theatralischer Attitüde, ist Vehikel ihrer individuellen Emotionen, die zwischen Isolation, Selbstreflexion, Autonomie, stoischem Heroismus und Pathos variieren. Ihre Körpersprache impliziert das Moment der gleichzeitigen Selbstbestimmung und Selbstaufgabe. Die mit virtuos-expressiven Texturen ausgearbeiteten Oberflächen des Körpers und das nüchtern-maskenhafte und androgyne Antlitz der Figur entwickeln Intensität und Spannung, spiegeln Identitätsverlust, Teilnahmslosigkeit und Anonymität der Gesellschaft wider.